pilze!

ja, es dreht sich schon wieder (mehr oder weniger) ums essen, aber futter ist auch enorm wichtig 😉

es gibt ja inzwischen nicht mehr vieles, was ich gar nicht mag (ausnahme natürlich fleisch, das esse ich ja sowieso nicht). an käse und zwiebeln hab ich mich gewöhnt, sogar an kapern und oliven!

aber vor paar tagen habe ich so ein glas mit mischpilzen aufgemacht und zubereitet. da waren hauptsächlich austernpilze drin. die wollte ich schon immer mal probieren. aber als ich dann reingebissen habe, musste ich fast würgen. die sind ja voll zähe und glibberig! wie knorpel, igggiiiittt!!! vielleicht heissen die nicht umsonst austernpilze… nicht dass ich jemals austern gegessen hätte (und ich werde es auch nimals versuchen), aber diese dinger konnte ich nicht essen. ich hab mich noch stunden danach davor geekelt. tja alles kopfsache, ich weiss, aber diese pilze waren echt schlimm. doof nur dass ich noch ein tütchen getrocknete austernpilze habe… ob die dann auch so eine schreckliche konsistenz haben?

pilze sind überhaupt etwas sehr kurioses. und diese botanischen bezeichnungen hören sich schon sehr eigenartig an. austernpilze gehören zu den ständerpilzen. und da gibt es noch röhrenpilze, leistenpilze, rutenpilze, zitterpilze, schlauchpilze, wulstlinge, trichterlinge, gurkenschnitzlinge, saftlinge,  röhrenkeulen…

so verkehrt sind meine assoziationen dann vielleicht nicht, wenn ich diese bilder betrachte:

ich glaube ich träume heute nacht von röhrenpilzen und hundsruten…

allium sativum

warum sind manche menschen eigentlich so empfindlich gegen knoblauch? meine mutter und mein bruder rasten immer regelrecht aus, wenn ich knoblauch in mein essen mache. oder auch bei zwiebeln. was ist daran so schlimm, und vor allem, hat meine mutter nicht früher auch mit zwiebeln gekocht? irgendwie verstehe ich diese überempfindlichkeit nicht. ist alles einstellungssache. früher habe ich zwiebeln und knoblauch gehasst, heute kann ich kaum ein gericht ohne zwiebeln kochen. das ist doch die grundlage für viele gerichte.

mein bruder regt sich aber über vieles auf. basmatireis zum beispiel kann er überhaupt nicht riechen. riecht der irgendwie penetrant? aber wer nur fertiggerichte und maggi-ravioli kennt, dem sind solche gerüche wohl fremd. damals hätte ich das sicher auch nicht gemocht, aber wenn man mal anfängt, richtig zu kochen, gewöhnt man sich schnell daran, und ich könnte mir das nicht mehr anders vorstellen. vor allem gewürze, duftende kräuter… was gibt es besseres?

was mich dagegen stört, ist der knoblauchgeruch in tk-waren. auf der pizza, im tk-nudelgericht, denn dann ist er nicht wirklich frisch und hat einen komischen geruch. das stört meinen bruder z.b. gar nicht. ich finde, der riecht auch strenger dann. man hat noch stunden nach dem essen diesen komischen geschmack im mund.

tja, geschmäcker sind verschieden. und ich hab ja jetzt ein knoblauch-kochbuch, da kann ich meine mama schön mit ärgern, hehe. am besten, ich mache die knoblauch-zwiebeln 😀

neue bücher und thekenmann-news

von freitag bis heute gab es 3 bücherflohmärkte. der erste war eher klein, was bücher anging, dafür gab es aber noch cds. das dumme war nur, ich war zu spät dran, obwohl 10 min. zu früh. da war ein mann, der sich schon einen stapel mit 30-40 cds rausgesucht hatte. fies! und was kriegen die anderen? gnädigerweise hat er mir die whipping boy und eine live cd von sonic youth übrig gelassen. hab da mal einen blick auf seinen stapel geworfen und glaube, der hatte da ganz tolle sachen dabei. alles eingesackt,  und das für 50 cent pro cd…  😦

weil es dort auch keine bücher für mich gab, bin ich in die kinderbibliothek gegenüber gegangen. dort habe ich immerhin 3 bücher gefunden, die charles dickens christmas books, adrian mole and the weapons of mass destruction von sue townsend und ein enid blyton band – rätsel um den geheimen hafen.

am samstag war ich in der nächsten filiale, dort war ich dann schon eine viertel stunde vor öffnung, falls da wieder so gierige leute sind wie der mit den cds. da standen dann auch schon etwa 10 personen herum, die vor der tür warteten. teilweise mit einkaufstrolleys und grossen taschen. diese bücherflohmärkte werden auch immer populärer. kurz bevor die aufmachten, hatten sich dann schon mindestens 30 leute vor der tür angesammelt. und als es losging, huschten alle schnell rein. das hatte was vom sommerschlussverkauf. vor lauter aufregung wusste ich nicht, wohin ich zuerst stürzen soll. zu den dvds, cds? oder zu den romanen? kinderbüchern? bin dann als erstes dorthin wo noch platz war, denn man kam kaum ran an die sachen. habe mir als erstes ein paar dvds geschnappt, die auf dem wagen mit den englischen büchern etc. lagen. ohne hülle, aber sonst top: from dusk till dawn, 28 days later und hardball. kosten 1 euro pro stück.

dann suchte ich bücher. der idiot von dostojewskij, den ich ja gerade auf englisch lese, hab ich nun nochmal auf deutsch. pelle zieht aus und andere weihnachtsgeschichten von astrid lindgren und das fest von john grisham, weihnachten steht ja so gut wie vor der tür… der mann, der lächelte – henning mankell, ballfieber – nick hornby, das blütenstabzimmer – zoe jenny, sabbaths theater – philip roth,  the strange case of dr. jekyll and mr. hyde – robert. l. stevenson, 1979 – christian kracht, alice im wunderland – lewis carroll und true tales of american life von paul auster. tja und dann noch eine videokassette mit tiggers grosses abenteuer. macht zusammen 11 euro.

und heute der 3. flohmarkt, der um einiges ruhiger und entspannter ablief als samstag. gefunden habe ich aber auch wieder einiges: todeshauch – arnaldur indridason, kafka on the shore – haruki murakami, märchen aus island und märchen aus england und wales, sara – stephen king, eisfieber – ken follett, prophet des unheils – john saul, hanni und nanni in neuen abenteuern – enid blyton, die drei ??? und der fluch des piraten, cocktails, shakes und co., ein knoblauch-kochbuch und ein getreide-kochbuch. und dann noch ein superschnäppchen, nämlich eins meiner lieblingsspiele: mastermind (aka superhirn), und das in der alten 70er jahre ausgabe! jetzt brauche ich nur noch jemanden, der mit mir spielt 😉 sieht bloss schlecht aus, weil meine herr der ringe-spiele auch seit jahren im schrank stehen und niemand will mit mir spielen 😦 aber egal, das hat nur 1 euro gekostet. und irgendwann finde ich schon einen spielpartner…

…ich wüsste da schon jemanden! den thekenmann 😀 ach hab ich mich heute gefreut, als in meinem emailfach eine nachricht lag, dass der thekenmann einen kommentar bei mir hinterlassen hat. zuerst kurze panik, denn es gab technische fehler und das myspace-profil zeigte gar nichts an (ich muss kommentare immer erst genehmigen, bevor sie erscheinen). aber irgendwann klappte es dann doch noch, und er schrieb, er findet meine stimme schön 🙂 ich lächle immer noch, seit ungefähr einer stunde… er ist zwar wohl vergeben, aber das macht mir nichts, ich freue mich trotzdem.

unerreichbar

ich nerve heute mit kleinen bloghäppchen. stellt euch vor, ich seid 5 jahre alt und steht in der küche, vor euch ein… ein grosses buntes bonbonglas, aus dem ihr gerne probieren wollt. weil da was ganz neues, euch unbekanntes drin ist. die neugier ist da, aber das glas steht zu hoch, und ihr kommt einfach nicht ran… wie fühlt man sich da?

so fühle ich mich beim gedanken an etwas gewisses. ich möchte es gerne haben, oder zumindest probieren. vielleicht schmeckt es mir gar nicht so gut,  aber ich würde es gerne wenigstens versuchen… 😦

das nervt.

klein

ich bin so ein launischer mensch. und so überempfindlich.  ich fühle mich eben immer als wenn ich überall zu kurz komme. will ich mich mal nützlich machen, mich irgendwo einbringen, verdrängen mich die menschen wieder. ich bin eben kein ellenbogentyp. und die menschen müssen nicht mal kraft anwenden, um mich wegzudrängen und ihre ansprüche klarzumachen. ich mache automatisch platz. und fühle mich dann wieder wie ein kleines unbeachtetes etwas. und bin dann enttäuscht. und wütend. über mich selbst, weil ich einfach nicht stehenbleibe und das mache, was ich tun will. ich weiche immer aus. dabei täte mir etwas anerkennung auch mal gut.

ich fühle mich manchmal so klein.