millionär gesucht

das ist kein scherz, ich suche wirklich reiche menschen, die mir 299 euro schenken. denn gerade eben sah ich das hier:

deutschland-pass

seit jahren will ich das haben! für einen monat durch deutschland reisen. das tramper-monats-ticket gibt es ja schon lang nicht mehr, und ausserdem war das ja nur für junge leute. scheisse, scheisse, scheisse! *habenwill* wo bekommt man innerhalb kürzester zeit 300 euro her? ohne dass man gleich seinen körper verkauft?

schenkt mir jemand das geld? ich meine es ernst! das fällt euch reichen doch gar nicht auf, die paar kröten…

wieso gibt es das ticket nicht längerfristig? menno, die sollen das doch immer anbieten…  😦

sleep the clock around

heut möchte ich am liebsten einfach ins bett und schlafen, den tag verschlafen, oder den abend, wie man’s nimmt. bin müde, null energie und esse höchstens, obwohl es mir nicht mal richtig schmeckt und mich nicht befriedigt… ist das jetzt ein neuer deprischub? keine ahnung, aber ich hab auf nichts bock.

time to groan

gestern schrieb ich folgendes:

ist mal wieder zeit zum jammern. nicht, dass ich gerade deprimiert in der ecke sitze und mich bemitleide. aber ich merke doch, dass mir was fehlt. und es fehlt an allen ecken und enden. ich hab essen und ein warmes gemütliches bett, in das ich mich zurückziehen kann. ich habe keine verpflichtungen. das müsste eigentlich genügen. aber das reicht mir eben nicht 😦 ich bin einsam, ich bin genervt, ich will geld, ich will kuscheln, ich will hübscher werden, ich will was erleben…

ich bin ja froh über das, was ich habe. aber manchmal will man eben mehr. oder was anderes. ich will mich wirklich nicht beschweren. mir geht’s ja gut. naja, nicht so direkt gut, aber ich habe keine schmerzen. ausser im herzen. da drückt der schuh. aber mich kann man nicht lieben, nicht so. da nützt auch kein „unter die leute gehen“. zwanghaftes kennenlernen ist mir sowieso ein dorn im auge. da kommt nur mist bei raus. aber wenn man einsam ist, hat man eben doch den wunsch, das ändern zu wollen.

bin ich denn überhaupt einsam? ich weiss es nicht, ich war immer allein, ich kenne und will das gar nicht anders. ich müsste mich wohl erstmal an daran gewöhnen, dass jemand bei mir ist. für länger meine ich. das ist zwar das, was ich mir wünsche, aber ob ich das aushalten könnte? ich bin es doch gewöhnt, dass die menschen mir nach einer weile den rücken kehren. zu merken, dass jemand nicht mehr von meiner seite weicht, würde mich sicher beängstigen.

m. hat mein leben ganz schön durcheinandergebracht. ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, dass mir keiner schöne augen macht. mir fehlen diese dummen kleinen komplimente, das wissen oder erahnen, dass mich jemand toll findet. sind doch nur oberflächlichkeiten, und trotzdem fehlen sie mir. mann bin ich eitel, dass ich diese bewunderung brauche. früher hab ich die doch auch nicht bekommen. und sie bedeuten nichts, wie ich erfahren musste. ich weiss doch auch so, wer ich bin, dafür brauche ich doch keine männer, die mir das sagen?

und was nützen mir komplimente von männern, wenn ich sie von einem bestimmten hören will? und ich merke den widerstand, der sich in mir aufbaut, wenn ich daran denke. weil es sinnlos ist, diesen menschen zu lieben. ich will dich nicht mehr (aber komm bitte zurück). ich liebe dich nicht (aber du fehlst mir). ich bin doch nur einsam (warum denke ich dann an dich, wenn ich mit freunden unterwegs bin?)…

ich versuche ständig, ihn mir auszureden, aber es klappt nicht. ich müsste mich neu verlieben. dann könnte ich ihn aus meinem kopf verbannen. aber es ist niemand in der nähe, und ich weiss nicht, ob ich mich so bald wieder diesen illusionen hingeben kann, dass mich jemand lieben könnte…

ich hab den beitrag erstmal über nacht stehen lassen, weil ich nicht wusste, ob ich den veröffentlichen soll. naja, heute liest er sich nicht viel anders, also raus damit. wozu hab ich mir sonst die mühe gemacht? auch wenn mich sowieso niemand versteht, oder ein falsches bild von mir bekommt. ich bin ja nur der frustrierte jammerlappen. dabei erfüllt dieses „jammern“ einen guten zweck. ich rede mir den dreck von der seele und habe dann ruhe, werde wieder ausgeglichener und habe das gefühl, mich damit auseinandergesetzt zu haben. wie schon gesagt, ich sitze nicht deprimiert herum und denke, das leben ist so unfair zu mir bla bla. es gibt dinge, die nicht änderbar sind, und darüber denkt man oft nach, vielleicht, um sich sich damit zu arrangieren zu können. man muss diese dinge ja erstmal verarbeiten, um damit leben zu können, denn man wird damit leben müssen.

was rede ich heut eigentlich für einen pseudo-philosophischen käse zusammen? 😀 kein sonnenstich, nein. ich hab mich heute zwar auf den balkon gelegt, auf diesen hässlichen betonboden, und im badeanzug ein bischen gelesen, aber nur, solange noch schatten war. jetzt warte ich darauf, dass die sonne untergeht, damit ich mich wieder hinlegen kann.

da kann man doch nicht meckern, oder? (aber schöner wär’s… naja, ihr wisst schon.)

southside festival ’08 – sonntag

auch diese nacht konnte ich nicht wirklich schlafen, obwohl es etwas wärmer war. eine stunde habe ich im zelt geschlafen, dann kam die sonne und ich hab mich draussen zwischen zelt und auto auf den rasen gelegt, so hatte ich vorerst schatten. hab auch etwa noch mal eine stunde geschlafen, aber dann kamen immer öfter leute vorbei und ich wurde vom autotüren zuschlagen und so weiter wachgehalten. irgendwann hab ich mich nicht mehr wohl gefühlt auf meinem illegalen pennplatz, hab das zelt abgebaut und hab mich auf die andere seite des autos gelegt, weil das der einzige schattenplatz war, der noch da war. pennen konnte ich aber nicht mehr, dafür hat unter anderem eine schwebfliege gesorgt, die ständig über mir und am offenen auto neugierig herumflog und summte.

gegen 11 uhr sind wir nochmal zu burger king gefahren, und als wir dann wieder am festival waren, spielten gerade noch the enemy. hab mich bischen geärgert, dass wir die verpasst haben, denn die haben mir richtig gut gefallen. der sänger erinnerte mich spontan an paul weller, die musik sehr gradlinig und dennoch streckenweise schön melodiös. meine neuentdeckung.

dann gingen wir noch schnell rüber zu the international noise conspiracy, die waren ganz okay, aber mehr auch nicht. ich bin mit denen noch nie richtig warm geworden, auch auf platte nicht.

direkt im anschluss haben wir the wombats gesehen, von denen ich irgendwie schon wieder vergessen habe, wie die klingen. wie viele bands so klingen heutzutage. einmal doof posen bitte:

der sänger der wombats teilte uns übrigens noch eine unwetterwarnung mit, es kam aber weder sturm, noch gewitter, noch hagel. inzwischen hätten wir uns auf abkühlung gefreut, denn es war noch heisser geworden.

man glaubt es kaum, wie die stimmung sich verändert, wenn weniger gesoffen wird. da viele ja noch nach hause fahren mussten, und dementsprechend ruhiger war es dann auch. auch micha war sehr viel ruhiger, nicht nur weil er müde war, sondern auch weil er kein bier mehr trinken durfte. gras rauchen war auch nicht mehr. aber auch die hitze machte uns zu schaffen, und man sah überall nur noch sonnenverbrannte menschen. einige lagen so wie ich oft nur noch auf dem boden und versuchten zu schlafen. viel energie hatten wir nicht mehr. rise against und blackmail haben wir auch mehr oder weniger im sitzen und so nebenbei gesehen.

erst zu madsen sind wir wieder richtig in die menge, und die waren wie beim ersten mal wieder saugut, macht echt spass, denen beim rocken zuzugucken. die wirken authentisch und sympatisch, ach, ich mag die einfach. und absolutes highlight war die feuerwehr, die uns während dem gig mit wasser abkühlte. das war geil!

danach wollte ich noch oceansize sehen, aber nach zwei songs hab ich mich vor’s zelt gelegt und hab ein bsichen in der untergehenden sonne gedöst. die band hatte auch einen seltsam indirekten sound, den gesang konnte man kaum hören und das war mir zu anstrenged. so liess ich mich von der band und billy talent geichzeitig beschallen, hörte aber gar nicht mehr richtig zu.

das festival neigte sich dem ende zu, das konnte man schon spüren, und wir ruhten uns noch für die letzten bands aus. maximo park, da dachte ich noch, das wird vielleicht ganz nett, aber das war ja absolut peinlich. da kam null atmosphäre und null austrahlung rüber. was für eine langweilige band. nach 3 songs sind wir zur green stage rüber, um uns einen guten platz für die foo fighters zu suchen. wir standen dann auch mittendrin, und mit der zeit bekam ich etwas angst, man könnte mich umwerfen während des auftritts. und ich hatte nur sandalen an (danke an den jungen mit dem kooks shirt, der mir auf den fuss gestiegen ist, mein nagel ist abgebrochen), aber so schlimm wurde es gar nicht. bin nur einmal etwas zur seite geflogen. und die foo fighters haben dann auch nochmal ordentlich gerockt.

ich hab nur enttäuschungen gehört, aber ich fand die gut, also perfekter sound, fast perfektes liveset… weiss nicht, bin kein fan von denen, aber ich fand es war ein super abschluss und mit „best of you“ kam nochmal tolle gänsehaut auf. allerdings gab die band keine einzige zugabe, und das ende kam doch sehr abrupt.

tja, das war’s, und im schneckentempo schob sich die menschenmenge zu den parkplätzen, oder wer noch blieb, zum zelt. wir mussten eine stunde im stau warten, bis wir mal auf der landstrasse waren und endlich losfahren konnten. in münchen angekommen, kurz bevor mich micha bei mir absetze, begann es endlich zu regnen.

schön war’s. und anstrengend. aber das war es wert. war ein geiles wochenende.

interlude

warum muss ich heute so viel an ihn denken? und warum sehne ich mich nach ihm, obwohl ich so enttäuscht bin, wenn ich heute an ihn denke? er hat mich doch nur verarscht. aber das will ich nicht wahrhaben. ich muss sofort aufhören, darüber nachzudenken, sonst zieht mich das runter.

verdammt nochmal matze, melde dich endlich wieder.

verdammt nochmal, warum hoffe ich immer noch, das kann doch nicht sein. er hat mir doch klipp und klar gesagt, ich interessiere ihn nicht. wie kann man sich nur selbst so steinigen?

DAMIT DU EINS WEISST: ICH GLAUB DIR NICHT, DASS DU MICH NICHT MEHR MAGST!