ich habe mir vorgenommen, jeden sonntag eine neues buch anzufangen. so habe ich den druck, schneller zu lesen. ich versuche mich zu steigern, denn erst kürzlich habe ich mich mit dem thema schnelllesen befasst. und dass das sogar besser ist, weil man viel mehr kapieren und behalten soll von dem, was man liest. bei der menge an büchern muss ich auch mal schneller werden, denn sonst lese ich in 5 jahren noch die bücher, die ich letztes jahr gekauft habe. irgendwo stand, nicholas sparks liest im jahr etwa 140 bücher. wie kriegt der das hin? der muss ja auch schreiben. aber der liest wahrscheinlich quer oder so. möchte ich auch können.
zuletzt habe ich von john saul “zeit des grauens” gelesen. wenige kennen diesen autor, er wird oft mit stephen king verglichen, und wahrscheinlich gilt er eher als eine art abklatsch kings. ich habe saul als teenie schon gerne gelesen, seine romane wecken immer diese schöne unbehagliche atmosphäre in mir, und man wird dieses gefühl dann kaum noch los.
jetzt lese ich “der fall jane eyre” von jasper fforde. das ist wieder was ganz anderes, so eine art science fiction? eigentlich eine art krimi, in der es eine spezialeinheit gibt, die fälschern von literaturwerken auf der spur sind. sehr abgefahren, ich muss mich da erstmal reinlesen und hoffe, dass es mir gefällt.
man mag es kaum glauben, und ich will das eigentlich gar nicht erwähnen, vielleicht ist der zauber dann vorbei, aber seit ein paar tagen spiele ich mal wieder gitarre. dass ich das ding überhaupt in die hand nehme… aber ich hab jetzt wieder diesen drang, der vorher nicht da war. ohne dieses gefühl kann man soviel spielen wie man will, es würde doch nur scheisse dabei rauskommen. ich muss das ausnutzen, vielleicht komponiere ich doch mal wieder einen neuen song. das sollte auch passieren, denn im oktober habe ich mindestens einen livegig und ich hab keine lust, meine ollen kamellen zu spielen. aber ich freu mich mal nicht zu früh, denn wirklich kreativ war ich schon lange nicht mehr. vielleicht verliere ich gleich die lust sobald ich versuche, ein paar akkorde aneinanderzureihen und eine melodie drüberzusingen. ich wünschte, ich hätte klassische musik studiert. das würde mir sicher viel helfen, harmonien zu finden, die ich so in stundenlanger arbeit ausprobieren müsste. tja wenn man ein handwerk gelernt hat, geht es einfacher. aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht…
Jul. 23 rd 2008, 11:28 at 11:28
Ich verstehe nicht, wieso du dich selbst so unter Druck setzt. Und wenn du in fünf Jahren die Bücher liest, die du jetzt kaufst … na und?
Jul. 24 th 2008, 2:13 at 2:13
theoretisch wäre das sicher kein problem, aber denk mal nach: in 5 jahren habe ich ja wieder die 5-fache menge an büchern nachgekauft
aber es geht mir auch um diese schnelllesemethode, weil man die texte angeblich wirklich besser verstehen soll, und langsam lesen ist auch recht mühselig manchmal.
Jul. 24 th 2008, 12:12 at 12:12
Schneller lesen? Viel Erfolg! Hat bei mir zum Gegenteil geführt.